Kaiserreich Baden Goldmünze

Das Großherzogtum Baden gab zu der Zeit des Deutschen Kaiserreiches eine ganze Reihe von 5 Mark, 10 Mark und 20 Mark Reichsgoldmünzen heraus. Die Reichsgoldmünzen Badens wurden in der Münzprägeanstalt Karlsruhe gefertigt. Das Großherzogtum Baden bestand von 1806 bis 1918 und wurde von Napoleon I. gegründet. Die 5 Mark, 10 Mark und 20 Mark Kaiserreichmünzen wurden von den Großherzögen Friedrich I. und Friedrich II. in Auftrag gegeben.

Friedrich I. von Baden war zwischen 1852 und 1856 Regent und von 1856 bis zu seinem Tod 1907 Großherzog von Baden. Friedrich I. galt als besonders liberal und war ein Befürworter der konstitutionellen Monarchie. In Baden wurden unter seiner Regentschaft zahlreiche bedeutende und richtungweisende Reformen durchgeführt. Friedrich II. war von 1907 bis 1918 der letzte Großherzog von Baden. Er führte im Wesentlichen die liberale Politik seines Vaters fort.

Seiner Regierungszeit verdankt Baden die Gründung der Handelshochschule Mannheim, aus der die Universität Mannheim hervor gegangen ist.

Die Goldmünzen weisen einen Feingoldanteil von 900/1000 auf. Die 5 Mark Münzen haben ein Gesamtgewicht von 1,99 Gramm, was einem Anteil reinen Goldes von 1,79 Gramm entspricht. Sie weisen einen Durchmesser von 17 Millimeter bei einer Dicke von 0,7 Millimeter auf.  Die 10 Mark Münzen haben ein Gesamtgewicht von 3,98 Gramm, was einem Anteil reinen Goldes von 3,58 Gramm entspricht. Die Münzen weisen einen Durchmesser von 19,5 Millimeter bei einer Dicke von 0,9 Millimeter auf. Die 20 Mark Münzen haben ein Gesamtgewicht von 7,96 Gramm, was einem Anteil reinen Goldes von 7,16 Gramm entspricht. Die Münzen weisen einen Durchmesser von 22,5 Millimeter bei einer Dicke von 1,4 Millimeter auf. Für Sammler und Anleger sind die Kaiserreich Münzen 5, 10 und 20 Mark außerordentlich attraktiv.

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