Kaiserreich Hessen Goldmünzen

Hessen als Teil des Deutschen Kaiserreichs gab zwischen 1871 und 1918 verschiedene 5 Mark, 10 Mark und 20 Mark Reichsgoldmünzen heraus. Diese Stücke wurden in den Münzprägeanstalten Berlin mit dem Kürzel A und Darmstadt mit dem Kürzel H hergestellt. Die Reichsgoldmünzen dieser Zeit entsprachen den modernen größeren Geldscheinen und wurden im Alltag zum Bezahlen verwendet. Die Münzen sind durch ihre 900/1000 Goldlegierung mit einem Kupferzusatz von 10 % ausgesprochen robust. Daher sind die meisten der erhaltenen Exemplare auch heute noch in einem guten Erhaltungszustand.

Reichsgoldmünzen aus dem heutigen Bundesland Hessen wurden von drei verschiedenen Großherzögen in dieser Zeit herausgegeben. In der Zeit zwischen 1848 bis 1877 war Ludwig III. Großherzog von Hessen.

Ludwig III., der als Hoffnungsträger des Liberalismus galt, ließ in der Ära des Deutschen Kaiserreiches Münzen aus Gold zu 5, 10 und 20 herstellen und herausgeben. Sein Neffe, Friedrich Wilhelm Ludwig IV., war von 1877 bis 1892 Großherzog von Hessen.

Ludwig IV., der im Einklang mit den liberalen Grundsätzen seines Onkels regierte, ließ während seiner Amtszeit ebenfalls 5, 10 und 20 Mark Goldmünzen prägen und ausgeben. Ernst Ludwig Karl Albrecht Wilhelm war von 1892 bis 1918 der letzte Großherzog von Hessen. Ernst Ludwig ließ in seiner Regierungszeit 10 und 20 Mark Goldmünzen mit seinem Portrait prägen.

Das Gewicht der 5 Mark Münze beträgt 1,99 Gramm, was einem Anteil reinen Goldes von 1,79 Gramm entspricht. Sie haben einen Durchmesser von 17 Millimeter bei einer Dicke von 0,7 Millimeter. Die 10 Mark Münze verfügt über ein Gewicht von 3,98 Gramm, was einem Anteil reinen Goldes von 3,58 Gramm entspricht. Die Münzen haben einen Durchmesser von 19,5 Millimeter bei einer Dicke von 0,9 Millimeter. Das Gewicht der 20 Mark Münze beläuft sich auf 7,96 Gramm, was einem Anteil reinen Goldes von 7,16 Gramm entspricht. Die Münzen haben einen Durchmesser von 22,5 Millimeter bei einer Dicke von 1,4 Millimeter.

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